FAQ

Hast du Fragen zum Betrieb der Ringelbox? 

Meistens lohnt sich zuerst ein Blick in die Pflegeanleitung, die der Ringelbox beiliegt. Wenn du noch weitere Fragen hast, die hier nicht beantwortet werden, schreib uns gerne an info@ringelbox.de !

Nein! Die Wurmkiste beinhaltet nämlich nicht nur die Würmer, sondern auch eine Vielzahl von Mikroorganismen, die den Biomüll zersetzen. Und die arbeiten so schnell, dass der Müll nicht schimmelt oder stinkt. Wenn deine Ringelbox riecht, bedeutet das, das irgendwas aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Lies noch einmal die Pflegeanleitung genau durch, oder schau auf unsere Hilfeseite.

Die Ringelbox beinhaltet ein ganzes Ökosystem, und daher gibt es viel zu sehen.

Zuerst einmal lassen sich die verschiedenen Kompostschichten beobachten, die aus fertigem Wurmhumus, zersetzendem Material und der obersten Futterschicht bestehen. In der Erde selbst kann man die Würmer sehen, welche den Biomüll zersetzen. Aber die Würmer sind nicht die einzigen Bewohner der Kiste: Ein gut funktionierender Kompost hat viele Mikroorganismen und Lebewesen, wie z.B. Springschwänze, Kugelmilben und Enchyträen, die alle ihren eigenen Teil beitragen.

In die Ringelbox herein dürfen

  • Fast alle pflanzliche Bioabfälle,
  • Kaffee- und Teesatz.
    • Dabei darauf achten, dass das Pad bzw. der Beutel aus plastikfreien Material / als recycelbar gekennzeichnet ist. Ansonsten einfach daraus herauslösen – die Wurmis lieben nämlich Tee und Kaffee!
  • Zeitungspapier, Karton, Kokosfasern, recycelbare Kaffeefilter, etc.
    • Diese sollten sogar 20-30% der zugegebenen Nahrung ausmachen – damit kann man die Feuchtigkeit ausgleichen, die Zellulose verbessert die Struktur des Wurmhumus, es schmeckt den Wurmis gut und hilft ihnen, ihre Kokons abzustreifen.
  • Alte, durchwurzelte Blumenerde oder in kleinen Mengen Gartenabfälle.
    • Frische Blumenerde eignet sich nicht, da diese oft mit Kunstdünger versehen ist und für die Wurmis zu salzig ist.
  • Ab und zu zerkleinerte Eierschalen (kurz mit heißem (>60°C) Wasser übergießen, um ggf. Salmonellen abzutöten) und Kalk, um die Säure der Lebensmittel auszugleichen – die Wurmis haben am liebsten einen neutralen pH Wert von 5 -7.
  • Ab und zu große und harte/verholzte Abfallstücke. Diese sind zwar kompostierbar, brauchen aber sehr lange und können deshalb später noch im Humus gefunden werden.
  • Allgemein gilt: Je kleiner die Bioabfälle zerkleinert sind, desto schneller können diese auch zersetzt werden. Außerdem sollten sehr große Mengen ein und desselben Abfalls vermieden werden.

Die Kiste sollte nicht in direktem Sonnenlicht stehen oder direkt neben lauten / vibrierenden Geräten (wie z.B. ein Kühlschrank). Die Würmer haben am liebsten eine Temperatur zwischen 10° – 30°C und sind daher perfekt für den Innenbereich geeignet! Wir empfehlen die Kiste auf einen Tisch zu stellen. Das erleichtert das Beobachten der Würmer durch die Glasscheibe, und die Würmer spüren weniger Erschütterungen.

Ja und nein. Wir benutzen extra nachhaltige Materialien für unsere Ringelbox, und eines Tages wird sich das Holz zersetzen. Aber in der Kiste leben Kompostwürmer, keine Holzwürmer – unseren Schätzungen nach kann man die Ringelbox gut 10 Jahre benutzen, bevor Mängel auftreten. 

Generell gilt, dass die Würmer ein bis zwei Wochen ohne frisches Futter auskommen. Dafür sollte man noch einmal eine dicke Futterschicht mit Zeitungspapier oben auflegen, bevor man abfährt. Wir empfehlen allerdings, dass in Kindergärten oder Bildungseinrichtungen eine Person für das Wohl der Wurmkiste zuständig ist und bei längeren Ferien die Kiste entweder mit nach Hause nimmt, oder einmal in den Ferien nach ihr guckt.

Von der Mineralmischung tut man einmal die Woche ca. einen Esslöffel über den Kompost. Die Würmer brauchen den Kalk, und die Mischung sorgt dafür, dass der pH-Wert in einem für die Würmer angenehmen Bereich bleibt.

Kontakt: info@ringelbox.de